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Hymnus Lunae
Luna, regina noctis

"Hymnus Lunae" ist ein neues Lied, ein vertontes Gedicht, welches die antike römische Bildsprache rund um Luna aufgreift und einen eigenständigen Hymnus auf Luna im lateinischen Stil darstellt, wobei der Wortschatz und grammatikalischen Strukturen sich am klassischen Latein orientieren.

In der römischen Mythologie ist Luna die göttliche Verkörperung des Mondes (lateinisch luna = Mond). Gemeinsam mit dem Sonnengott Sol wachte sie über den Lauf der Zeit und die Kalendermonate. Ihr wichtigster Tempel in Rom stand auf dem Aventin-Hügel.

In der griechischen Mythologie entspricht Luna der Göttin Selene. Sie ist die Tochter von Hyperion und Theia. Ihre Geschwister sind Helios (die Sonne) und Eos (die Morgenröte).

Hymne an den Mond: Hymnus Lunae

Hymnus Lunae

Luna, regina noctis

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    Originaltext Latein
        
Hymnus Lunae
        
Luna, regina noctis,
Luna, domina poli,
candida super astra,
lucem per umbras fundis.

Luna, silentia noctis,
argentea sidera ducis,
per caelum lenta vagaris,
somnia mortalibus spargis.

Ave, Luna, clara dea,
ave, noctis alma regina.
Luna, Luna, lumen aeternum,
duce nos per noctem serenum.

Cornua surgunt super montes,
frigus in aere tremit.
Flumina fulgent sub luce,
terra quieta respirat.

Ave, Luna, clara dea,
ave, noctis alma regina.
Luna, Luna, lumen aeternum,
duce nos per noctem serenum.

Tu horas noctis metiris,
tu tempora lenta gubernas.
Crescis, decrescis, reverteris,
semper in orbe renata.

O Luna, custos viatorum,
lucida spes tenebrarum,
respice terras sopitas,
serva corda sub umbra.

Ave, Luna, clara dea,
ave, noctis alma regina.
Luna, Luna, lumen aeternum,
duce nos per noctem serenum.

Cum sol abierit ad ortum,
cum tenebrae omnia tegant,
sola per alta polorum
fulgeas, immortalis, Luna.

Rideat aurea Aurora,
redeat ignifer Sol.
Tu tamen nocte refulges,
Luna, per saecula semper.

Luna, regina noctis,
Luna, domina poli,
lucem tuam nobis relinque,
donec nova surgat Aurora.

Ave, Luna, clara dea,
ave, noctis alma regina.
Luna, Luna, lumen aeternum,
duce nos per noctem serenum.

Luna... Luna...
Lumen aeternum...
Luna... Luna...
Ave, dea noctis.
    Sinngemäße Übersetzung, deutsch

Hymne an den Mond

Mond, Königin der Nacht,
Mond, Herrin der Himmel,
hell über den Sternen,
gießt du Licht durch die Schatten.

Mond, Stille der Nacht,
du führst die silbernen Sterne,
du wanderst langsam über das Himmelszelt,
du streust Träume unter die Sterblichen.

Heil dir, Mond, strahlende Göttin,
Heil dir, gütige Königin der Nacht.
Mond, Mond, ewiges Licht,
führe uns sanft durch die Nacht.

Hörner erheben sich über den Bergen,
ein Schauer bebt in der Luft.
Flüsse glänzen im Licht,
die stille Erde atmet.

Heil dir, Mond, strahlende Göttin,
Heil dir, gütige Königin der Nacht.
Mond, Mond, ewiges Licht,
führe uns sanft durch die Nacht.

Du misst die Stunden der Nacht,
du lenkst den langsamen Lauf der Zeit.
Du wächst, du schwindest, du kehrst zurück,
ewig neu geboren in deinem Zyklus.

O Mond, Hüterin der Reisenden,
helle Hoffnung inmitten der Dunkelheit,
blicke auf die schlummernden Lande,
beschütze die Herzen im Schatten.

Heil dir, Mond, strahlende Göttin,
Heil dir, gütige Königin der Nacht.
Mond, Mond, ewiges Licht,
führe uns sanft durch die Nacht.

Wenn die Sonne nach Osten geschieden ist,
wenn die Dunkelheit alles bedeckt,
mögest du einsam über den Höhen des Himmels strahlen,
unsterblicher Mond.

Lass die goldene Morgenröte lächeln,
lass die feuerbringende Sonne zurückkehren.
Doch du strahlst in der Nacht,
Mond, ewig durch die Zeitalter hindurch.

Mond, Königin der Nacht,
Mond, Herrin der Himmel,
lass uns dein Licht,
bis eine neue Morgenröte erwacht.

Heil dir, Mond, strahlende Göttin,
Heil dir, gütige Königin der Nacht.
Mond, Mond, ewiges Licht,
führe uns sanft durch die Nacht.

Mond... Mond...
Ewiges Licht...
Mond... Mond...
Heil dir, Göttin der Nacht.

 

Hinweise:

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